Wissenswertes

Aus der Generalversammlung

Zur 57. Generalversammlung am 21.09.2018 begrüßte der Vorsitzende Timo Dorn zahlreiche Mitglieder und Gäste im Gasthaus „Zum Fäßle“.

In den Rechenschaftsberichten blickten der Vorsitzende, der Schatzmeister und die Abteilungsleiter auf die sportlichen und gesellschaftlichen Ereignisse des Jahres 2017 zurück. Anschaulich mit Vorher-Nachher-Bildern wurden die Umbaumaßnahmen am Sportgelände und im Tennisheim verdeutlicht. Für das große Engagement aller beim Projekt bedankte sich Vorsitzender Dorn bei allen Helfern. Im Jahr 2020 feiert der TSV sein 100 jähriges Bestehen, darauf werden wir im nächsten Jahr unser Hauptaugenmerk legen, gab er im Ausblick bekannt.

Folgende Mitglieder wurden für langjährige Mitgliedschaften geehrt:

25 Jahre: Bernhard Baur, Charlotte Gretz, Lydia Hartmannsberger, Monika Kraus, Manuela Steinhauser

40 Jahre: Stephan Braun, Klaus Hagspihl, Georg Mösle, Hubert Schädler, Klaus Spiess, Ingrid Wolf, Georg Würzer

50 Jahre: Michael Dorn, Hedwig Hess, Dr.med. Heinrich Kiechle, Charlotte Rotter, Walter Schönmetzler, Anton Schugg

70 Jahre: Jakob Weizzenegger

Allen Geehrten nochmals vielen Dank für die lange Treue zum TSV Kimratshofen.

Nach dem Grußwort der Gemeinde durch den dritten Bürgermeister Herrn Herbert Hartmann und Wünschen und Anträgen schloss Vorsitzender Timo Dorn nach Dank an alle Gönner und Helfer des TSV Kimratshofen 1920 e.V. die Versammlung.

Geehrte von links: Stefanie Munding (2.Vorsitzende), Hedwig Hess, Timo Dorn (1. Vorsitzender), Charlotte Rotter, Georg Mösle, Bernhard Baur, Anton Schugg, Ingrid Wolf, Walter Schönmetzer, Jakob Weizenegger und Stephan Braun.

Geschichtliches

  • 1920: Mit dem "Sportverein Kimratshofen" (Gründungsversammlung im September im Gasthaus "Fäßle") und dem "Turnverein Kimratshofen" (Gründungsversammlung im November im Gasthaus "Post") werden in kurzen Abständen gleich zwei Vereine ins Leben gerufen.
  • 1921: Eine Standarte wird angeschafft, die bis Mitte der 80er Jahre bei verschiedenen Anlässen getragen wird.
  • 1922: Die Turnstunden werden in den Wintermonaten in der Garage des Gasthauses "Post" abgehalten.
  • 1924: In der neu errichteten Turnhalle in der Schule - seinerzeit wird sie als die schönste im Landkreis Kempten bezeichnet - wird der Turnunterricht abgehalten. Die Kosten für Turngeräte müssen zu gleichen Teilen von Verein und Gemeinde getragen werden.
  • 1934: Die Zeit des Nationalsozialismus macht sich auch im Verein bemerkbar. Das oberste Organ ist nicht mehr der Bayerische Turnerbund, sondern der Reichsbund für Leibesübungen.
  • 1939: Bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges werden die wehrfähigen Männer eingezogen und das Vereinsleben kommt nach und nach zum Erliegen.
  • 1947: Die ersten zaghaften Versuche werden unternommen, um wieder Sport zu betreiben.
  • 1949: Im Gasthaus "Post" kommt es zur Neugründung des "Turn- und Sportverein Kimratshofen". Ein neunköpfiges Vorstandsgremium wird von der Versammlung einstimmig an die Spitze gewählt. Der Jahresbeitrag wird auf 4,- DM festgesetzt.
  • 1950: Aus Anlass zum 30-jährigen Vereinsjubiläum wird in Oberhofen beim Gasthof "Zum Schwanen" ein Turnfest mit den Nachbarvereinen aus Altusried und Wiggensbach abgehalten.
  • 1960: Dem Verein gehören 60 Mitglieder an.
  • 1961: Der "Turn- und Sportverein Kimratshofen" wird in das Vereinsregister beim Amtsgericht Kempten eingetragen.
  • 1966: Die Gemeinde stellt in der Schule einen Wasch- und Umkleideraum zur Verfügung.
  • 1971: Mit der Wahl von Josef Burger zum 1. Vorsitzenden beginnt beim Verein ein ungeahnter Aufschwung.
  • 1974: Durch den Schulumbau können von der Gemeinde moderne Dusch- und Umkleideräume geschaffen werden. Den Fußballern gelingt der Aufstieg in die B-Klasse. Der Sportkegelclub schließt sich nach 3-jähriger Selbständigkeit dem TSV Kimratshofen an. Unter der Regie von Vorstand Josef Burger werden in Eigenleistung von den Mitgliedern zwei Rasenplätze und zwei Tennisplätze neu erstellt. Der Verein zählt jetzt 220 Mitglieder und der Jahresbeitrag liegt bei 24,- DM.
  • 1975: Im Gasthof "Fäßle" wird die Tennisabteilung gegründet. Bei den Skivereinsmeisterschaften des TSV startet Abfahrts-Olympiasiegerin Heidi Biebl aus Oberstaufen als Vorläuferin. Im Jugendbereich "Fußball" wird die Spielgemeinschaft mit dem TSV Legau ins Leben gerufen.
  • 1977: Die großangelegte Sportstätte wird von Bürgermeister Hans Rausch offiziell dem TSV übergeben. Pfarrer Anton Zimmermann gibt im Rahmen eines Festgottesdienstes auf dem Sportgelände der Anlage den kirchlichen Segen.
  • 1978: Eine kleine Delegation des TSV folgt einer Einladung in das Maximilianeum nach München. Ministerpräsident Goppel und Landtagspräsident Lang freuen sich über den Allgäuer Emmentaler, der ihnen von den TSV Vorständen Burger und Mayr überreicht wird.
  • 1980: Das von den Mitgliedern in Eigenleistung erstellte Tennisheim wird feierlich eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Der TSV feiert in der "Festhalle Burger" sein 60-jähriges Bestehen.
  • 1983: Mit "TSV-Intern" erscheint zum ersten Mal ein Info-Blättle mit Meldungen und Neuigkeiten aus dem Verein. Die Gemeinde erweitert durch den Bau einer 100-Meter-Tartanbahn, einer Hoch- und Weitsprunganlage und eines Allwetterplatzes die Sportanlagen.
  • 1984: Nach langen vereinsinternen Diskussionen wird eine neue Vereinsfahne in Auftrag gegeben und im Rahmen eines dreitägigen Festes von Pfarrer Anton Zimmermann geweiht. 34 Sportlerinnen und Sportler des TSV erwerben erstmals das Deutsche bzw. Bayerische Sportabzeichen. Vorstand Josef Burger und Kassier Hermann Koch werden aufgrund ihrer Verdienste im Kurhaus in Hindelang mit der Verdienstnadel des Bayerischen Landessportverbandes ausgezeichnet. Beiden wird somit am Ende ihrer vorbildlichen Arbeit noch einmal Ehre von höchster Stelle zuteil. Bei der Jahreshauptversammlung werden mit Bruno Rotter und Georg Graf zwei neue Vorstände an die Spitze des inzwischen über 400 Mitglieder zählenden Vereins gewählt.
  • 1985: Sportler des TSV besuchen u.a. Cannes, die Parfumstadt Grasse und Monte Carlo. Gäste aus Sao Paulo machen im Rahmen einer vierwöchigen Europareise Station in Kimratshofen.
  • 1986: Die Tennisabteilung erstellt an der Sportstraße einen Abenteuerspielplatz, der sich bei den Jüngsten größter Beliebtheit erfreut.
  • 1987: Vereinsmitglieder befestigen die Zufahrt zum Tennisheim, den Parkplatz und die Fläche an den Tennisplätzen mit über 14000 Profilsteinen. Die Gemeinde beteiligt sich mit einem ansehnlichen Betrag an den Materialkosten.
  • 1988: Die Umstellung auf EDV in der Verwaltung des TSV ist abgeschlossen. Diese war bei jetzt 490 Mitgliedern unumgänglich. Mitglieder der Fußballabteilung erstellen einen Verkaufskiosk auf dem Sportgelände und installieren auf dem Trainingsplatz eine Flutlichtanlage und einen Ballfangzaun.
  • 1990: Budapest, Südtirol und Prag waren in den Vorjahren das Ziel von Vereinsausflügen. Diesmal fliegen die Kimratshofer für zwei Wochen nach Florida.
  • 1991: Das erste Kimratshofer Herbstfest wird an 3 Tagen in ZuDie Abteilung Tennis feierte das 25 jähriges und die Fußball-Abteilung das 50 jähriges Bestehen.sammenarbeit mit der Musikkapelle in der Holdschick-Halle gefeiert.
  • 1993: Die Zahl der Mitglieder ist inzwischen auf 570 Personen gestiegen, sicher auch ein Verdienst des vielfältigen sportlichen Angebots im TSV. Mit Erika Käß wird zum ersten Mal eine Frau als gleichberechtigte Vorsitzende in die Vorstandschaft gewählt.
  • 1995: Der TSV feiert sein 75. Bestehen. Dieses Jubiläum wurde durch einen Festabend, ein Dorf-Kegel-Turnier und einem Benefiz-Spiel gegen den Nationalkader des deutschen Biathlon-Verband zu Gunsten krebskranker Kinder aus Tschernobyl gefeiert.
  • 1996: Am 12.10.1996 wurde die neuerrichtete Turnhalle eingeweiht. Der SKC Kimratshofen (Kegeln) feiert sein 25. Bestehen. Die Abteilungen Tea-Kwon-Do und Volleyball wurden neu gegründet.
  • 1997: Zum 20 Jahrestag der Fertigstellung der neuen Außensportanlagen wurde ein „Spiel ohne Grenzen“ durchgeführt. Die in Eigenleistung entstandenen Umkleidekabinen mit Aufenthaltsräumen der Fußball-Abteilung wurden bezogen.
  • 1998: Aufstieg der 1. Mannschaft der Fußball-Abteilung in die Kreisklasse
  • 1999: Bau eines Geräteschuppens mit angegliedertem Kiosk.
  • 2000: Die Abteilung Tennis feierte das 25 jähriges und die Fußball-Abteilung das 50 jähriges Bestehen.
  • 2002: Beim 21. Herbstfest traten die „Biermösl Blosn“ auf.
  • 2003: Die ehemaligen 1. Vorsitzenden Burger und Rotter wurden zu Ehrenvorsitzenden des TSV ernannt.
    Der Turnhallenanbau (100 m²) wurde fertiggestellt.
    Ein Jugendschnupper-Tag wurde durchgeführt, bei dem sich alle Abteilungen vorstellten und der rege Teilnahme fand.
  • 2004: Eine neue Flutlichtanlage wurde am Trainingsgelände der Fußball-Abteilung errichtet.
    Neugründung der JFG Illerwinkel/Altusried. In dieser wurde der Jugendfußball der Vereine TSV Altusried, TSV Kimratshofen, SV Krugzell und TSV Legau zusammengelegt.
  • 2007: Enge Zusammenarbeit der Tennisabteilung des TSV Altusried und des TSV Kimratshofen wurden beschlossen.
  • 2008: Durch ganzjährige Veranstaltungen wurde die „Dorf-Olympiade“ in Zusammenarbeit mit anderen Kimratshofer Vereinen durchgeführt.

Bisherige Vorstände

Die bisherigen Vorstände des TSV Kimratshofen 1920 e.V.:


1920 - Alois Bartenschlager
1924 - Dr. Pfaffenzeller
1934 - Josef Graf
1938 - Fritz Dorn
1951 - Fridolin Fischer
1960 - Georg Konrad
1962 - Anton Rotter
1965 - Alois Böswald
1968 - Willi Lenz
1971 - Josef Burger
1984 - Bruno Rotter
2004 - Timo Dorn